Ein Job für die Zukunft

Platz für Energiebündel – Lisa Güntner aus dem Landkreis Coburg gehört zum so genannten „Initiativkreis der KlimaschutzmanagerInnen“, den das Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion Nürnberg gegründet hat. Als Klimaschutzmanagerin ihres Landkreises bringt sie Projekte für die Energiewende voran, damit die Metropolregion die Ziele erreichen kann, die sie sich in ihrem Klimapakt selbst gesetzt hat – ein echter Job für die Zukunft also.

Man merkt der 29-jährigen Geoökologin ihre Begeisterung für ihre Aufgabe an: Netzwerker sein, Projektmanager, aber auch die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Klimaschutz zu begeistern, macht ihr großen Spaß: „Ich bringe das Thema Klimaschutz aktiv in die Kommunen und Firmen vor Ort. Ich schaffe untereinander Kontakte und bündele Kompetenzen, so dass die Maßnahmen im Klimaschutzkonzept des Landkreises effizient umgesetzt werden.“

Das Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion, vor allem aber der Initiativkreis der KlimaschutzmanagerInnen ist ihr eine große Hilfe und Inspiration: „Hier kann ich mich mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Städten und Landkreisen gezielt austauschen.“ Die Erfahrungen der anderen sind immer nützlich – sowohl bei der Vorbereitung von Förderanträgen oder der Organisation von Infoveranstaltungen als auch bei den kleinen Dingen, z. B. wie man einen Info-Brief am besten schreibt.

Klimapakt der Metropolregion Nürnberg

Leitlinie ihres Handelns ist der Klimapakt der Metropolregion Nürnberg, der aktuell überarbeitet und den Zielen der 2015 bei der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedeten internationalen Vereinbarung angepasst wird. Demnach soll der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80-95 Prozent gesenkt werden. „Der Klimapakt der Metropolregion Nürnberg geht sogar noch weiter“, so Lisa Güntner. „Wir wollen ,Referenz-Region für die Energiewende‘ werden und die Klimaziele bereits zehn Jahre früher erreichen.“

Die Metropolregion Nürnberg kann hier ihre technologischen Stärken in Sachen Energie-Effizienz und erneuerbare Energien in die Waagschale werfen – doch gute Technik allein reicht nicht. Um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, braucht es vor allem den Willen zum geschlossenen Handeln. „Hier in der Metropolregion Nürnberg arbeiten tatsächlich alle bewusst zusammen“, sagt Lisa Güntner. „Alle teilen ihr Wissen miteinander, die Kommunen genauso wie die Unternehmen und die Forschung.“ Dass dieser Austausch so gut funktioniert, sei die besondere Leistung des Forums.

Dass sich Lisa Güntner nach einem Freiwilligen Ökologischen Jahr in Friedrichskoog und dem Geoökologie-Studium gezielt für eine Stelle in der Metropolregion Nürnberg beworben hat, hat mit den Menschen zu tun. „Ich schätze an den Menschen hier ihre offene Art. Man ist freundlich zueinander, kommt schnell ins Gespräch.“ Vor allem aber seien sie engagiert, auch was den Klimaschutz angehe: „Die meisten sind sehr aufgeschlossen und wollen sich einbringen, das beweisen allein schon die vielen Bürgerenergie-Genossenschaften in der Metropolregion.“

Für die Metropolregion spricht ihrer Meinung nach auch das gute Essen, die Vielfalt der Landschaft  und das breite Freizeitangebot. Sie selbst hat gerade die Klettersteige der Fränkischen Schweiz für sich entdeckt. Und manchmal ist ihr einfach nur nach Gärtnern daheim.

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